Nur ein Aprilscherz!!! – Nie mehr Schlechtwetter

Hörnschemeyer Dächer übernimmt traditionellen Dachdeckerbetrieb – Sonja Schein kündigt frischen Wind an

Hörnschemeyer Dächer sichert Arbeit bei Schlechtwetter in Egonbüttel bei Hamburg. Der Wallenhorster Familienbetrieb übernimmt zum 1. April die traditionsreiche Dachdeckerei Schlechtwetter in der Nachbarschaft des Hörnschemeyer-Standorts Rellingen. Ein Schritt auf dem Weg der damit gesicherten Nachfolge ist die Umbenennung des Handwerksbetriebs. „Seien wir ehrlich, Schlechtwetter braucht kein Handwerker“, so Prokurist Stefan Ast mit einem Augenzwinkern. „Wir machen Schluss mit Schlechtwetter.“

Dachdeckermeister Kalmut Frost zieht sich dementsprechend mit einem weinenden und einem lachenden Auge in den Ruhestand zurück: „Gutes Wetter kann jeder, Schlechtwetter war die Idee meines Uropas, ich hab mehr als 37 Jahre lang alles dafür gegeben. Aber gut, irgendwann ist Schluss, ich freue mich, dass ich unseren Familienbetrieb gesund in die Hände von Menschen geben kann, die in den vergangenen Jahren gezeigt haben, wie man Stürme umschifft.“ Am Standort dabei helfen soll ab sofort Sonja Schein als neue Geschäftsführerin. Die 23-jährige gelernte Dachdeckerin bei Hörnschemeyer in Hamburg hat ihr Duales Studium zum Bachelor Civil Roofgineering an der Berufsakademie Harburg abgeschlossen und tritt nun direkt in die ausgelatschten Dachdeckerschuhe des Dachdeckermeisters in 3. Generation.

Für Stefan Ast ist der neue Standort Egonbüttel eine Art Farmteam – mit jungen Talenten, die das Zeug haben, später mal ganz oben auf dem Dach zu stehen, die aber auch unten auf der Leiter Verantwortung übernehmen und eigene Ideen mit top Leistung bringen. Ein erstes Lüftchen des frischen Winds, der mit dem sonnigen Gemüt der neuen Frau an der Spitze des Dachdeckerfachbetriebs wehen soll, war übrigens schon bei ihrer humorvollen Kabinenansprache an die Mannschaft zu spüren: „Ab jetzt ticken hier die Uhren anders – ich hab meine letztes Wochenende schon mal eine Stunde vorgestellt.“

Die Neubesetzung der Geschäftsführung ist für Hörnschemeyer nur ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Unternehmensnachfolge. Ein weitere ist die zeitnahe Umbenennung des Betriebs in Dachdeckerei Schönwetter. Auch weiter Maßnahmen im Rahmen der „Nie mehr Schlechtwetter“-Strategie machen die Runde: Ein verzweifelter Azubi berichtete von einer Task Force Sonnenschutz und verpflichtenden Sporteinheiten im Schwitzkasten, dem eigenen Fitnessstudio von Hörnschemeyer.
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